Freitag, 5. Juni 2020

Extension Landschaftsbilder 2

Landschaftsbilder aus Sardinien
Sardinien, 2017, Plastikfolie, Aquarell, Papier, 40 x 48 cm



Extension Landschaftsbilder1

Seit meinem 1989 abgeschlossenen Studium der Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg arbeite ich Kunstwerke mit der Bevorzugung auf die Farbe Blau und auf das Material der Plastikfolie. Durch die systematische und kontinuierliche Vertiefung in dieser künstlerischen Beschränkung entstanden und entstehen stets neue gestalterische Wege und Variationen mit einer sehr großen Bandbreite an Ausdrucksformen.

Neben diesen Arbeiten fertige ich seit mehr als 20 Jahren auf vielen Reisen auch kleine, sehr private Aquarelle und Collagen von abstrahierten Landschaften auf Papier, die einzeln als Blatt dastehen, aber auch als Künstlerbücher zusammengebunden werden.

Seit Kurzem füge ich nun beide Standpunkte, die der Farbe und dem Material mit der Idee der Landschaft zu neuen Kombinationen zusammen, eine Erweiterung beider Positionen.

Aus Andalusien:
Ronda, 2017, Plastikfolie, Aquarell, Papier, 48 x 40 cm

Sierra Nevada, 2017, Plastikfolie, Aquarell, Papier, 40 x 48 cm

Sevilla, 2017, Plastikfolie, Aquarell, Papier, 48 x 40 cm

Andalusien, 2018, Plastikfolie, Aquarell, Papier, 40 x 48 cm 




Freitag, 3. Mai 2019

BBSR Online-Veröffentlichung













  
Das Projekt des Forschungsprogramms „Zukunft Bau“ wurde vom Bundesinstitut für Bau- Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Auftrag des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI) durchgeführt.
                                                                                                                                      ISSN 1868-0097





Kurzdokumentation von 150 Kunst-am-Bau-Werken im Auftrag des Bundes seit 1950     189

Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS

Am Wolfsmantel 33, 91058 Erlangen, Bayern

Giselher Scheicher, ohne Titel, 2002

Technik: Wandbild, Plastikfolie, Öl, Pigment, Stahl, 1247 x 234 cm

Vergabe: nichtoffener Wettbewerb, 6 Teilnehmer

Kosten: 19.600 €

Standort: Foyer

Architektur: Geiselbrecht, Beeg und Partner, 2000–02

Bauherr: Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V., München

Weitere Künstler: Christine Nikol, Ariane Ritter 

Foto: Giselher Scheicher, © Giselher Scheicher

Die 1949 gegründete Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. mit Hauptsitz
in München bildet heute mit über 20.000 Mitarbeitern die größte Organisation für angewandte Forschungs-

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Kurzbeschreibungen                                             BBSR-Online-Publikation Nr. 02/2019


Kurzdokumentation von 150 Kunst-am-Bau-Werken im Auftrag des Bundes seit 1950     190

und Entwicklungsdienstleistungen in ganz Europa. Sie untergliedert sich in verschiedene Institute, worunter das 1985 ins Leben gerufene Institut für Integrierte Schaltungen (IIS) das größte Institut der FraunhoferGesellschaft darstellt. Der Hauptsitz des IIS liegt in Erlangen, wo mikroelektronische und informationstechnische Systemlösungen und Dienstleistungen angeboten werden. 2000–02 wurde von den Architekten Geiselbrecht, Beeg und Partner in einem ersten Bauabschnitt mit einer sogenannten „Doppelkammlösung“, bei der entlang einer viergeschossigen Mittelachse zu beiden Seiten Querbauten für die unterschiedlichen Abteilungen abgehen. Das farblich in Cremeweiß und Rostrot gehaltene Foyer am östlichen Kopf des Gebäudekomplexes öffnet sich über mehrere Etagen hin zu Galerien und Treppenaufgängen. Der zentral platzierte Aufzugsschacht wird von einer mehr als 12 m hohen, vertikalen, fast monochrome Wandarbeit Giselher Scheichers (*1960) akzentuiert, dem durch die Wettbewerbsausschreibung das Thema „Menschen und Technik“ vorgegeben war. In einem Stahlrahmen sind drei Bildelemente eingefasst, die insgesamt aus sieben rechteckigen Teilen bestehen. Die Bildelemente orientieren sich in ihrer Größe an den Wegstrecken des Aufzugs im viergeschossigen Foyer und sind durch Freiflächen voneinander abgegrenzt. Hierdurch wird die Wand optisch strukturiert und rhythmisiert. Scheicher verwendete für sein Erlanger Kunstwerk ein Farbenspektrum zwischen Lapislazuliblau und fast Blauschwarz, wie in seinem gesamten Œuvre das Blau sehr deutlich als Hauptfarbe zu identifizieren ist. Häufig nutzt der Künstler dabei wie in Erlangen zerknitterte Plastikfolien als Malgrund für seine Bilder und Objekte, so dass die Werkoberfläche reliefiert wird und eine haptische Qualität erhält. Plastik steht für den Künstler als neuer „Kunst-Stoff“, ein industriell hergestelltes Produkt, das die Brücke zwischen Kunst und Technik schlägt. AL

Vita
Giselher Scheicher, *1960 in Regensburg, Maler in Burgthann-Ezelsdorf. Studium der Sonder- und Kunstpädagogik an der Universität Würzburg (1980–85) und der Malerei an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg (1985–88). Seit 1988 als freischaffender Maler tätig. Absolventenpreis der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg (1989), Debütantenpreis des Bayerischen Kultusministeriums (1997), Argula von Grumbach-Preis (2010). Zahlreiche Ausstellungsbeteiligungen, u.a. Bundesministerium für Verkehr, Bonn (1996), Nationalgalerie Bratislava, Slowakei (1998), Bayerisches Kultusministerium, München (2009), Deutscher Bundestag, Berlin (2011). Kunst im öffentlichen Raum: o.T., Airport Nürnberg (2010)
























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Kurzbeschreibungen                                                     BBSR-Online-Publikation Nr. 02/2019

Montag, 18. September 2017

Kunstherbst 2017 des Kunstvereins Unverdorben Neunburg vorm Wald

zeigt
vom 17.09. bis 22.10.2017
den Neunburger Kunstherbst 2017
unter dem Motto „Gemeinsame Wege in Glaube und Kunst“
eine Gruppenausstellung von
 Künstlern aus Tschechien und Deutschland:
Vaclav Fiala, Patrik Hábl,
Dr. Karel Rechlík,  Jitka Štenclová,
Andrea Thema und Giselher Scheicher 

Eröffnung am 16.09.2017, 17 Uhr
im Bildvordergrund: Giselher Scheicher: Argula,
im Bildhintergrund: Andrea Thema: Lichtkreuz

  
Andrea Thema und Giselher Scheicher: Installation, "geKREUZigt"
Andrea Thema und Giselher Scheicher: "Sanctus", Öl/Plastikfolie/Schleifpapier, 3-D

230 x 77,5 x 4,5 cm 

aus der  Rede von Dr. Maria Baumann zur Kunstherbst-Eröffnung ’17


„…Die blauen Folienarbeiten von Giselher Scheicher faszinieren in ihrer opaken Farbintensität. Giselher Scheicher, geb. 1960,  studierte von 1985 bis 1988 Malerei an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. Das außergewöhnliche Material, die bearbeitete und mit Ölfarbe bemalte Plastikfolie, ein Kunst-Stoff unserer Zeit, wird in Verbindung mit Licht und Illumination zu Bildern des Himmels, sowohl als Luftraum über der Erde als auch als spiritueller Sehnsuchtsort.
Dr. Maria Baumann, Direktorin der Diözesanmuseen in Regensburg

                             








 

Samstag, 4. März 2017

Ausstellung Galerie Paul Nürnberg

herzliche Einladung zur Ausstellung
Objekte und Landschaften
Vernissage 17.3.17, 19 Uhr
Finissage 31.3.17, 19 Uhr

Öffnungszeiten 
Während den Ausstellungen jeweils Mittwoch, Freitag und Samstag von 15 -18 Uhr
sowie auf Anfrage
Galerie Paul
Großweidenmühlstraße 8c
90419 Nürnberg
Tel. +49 176 3210 6488
eMail info@galerie-paul.de

Seit meinem 1989 abgeschlossenen Studium der Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg arbeite ich mit der Bevorzugung auf die Farbe Blau und auf das Material der Plastikfolie. Durch die systematische und kontinuierliche Vertiefung in dieser künstlerischen Beschränkung entstanden und entstehen stets neue gestalterische Wege und Variationen mit einer sehr großen Bandbreite an Ausdrucksformen.

Neben diesen Arbeiten fertige ich seit mehr als 20 Jahren auf vielen Reisen auch kleine, sehr private Aquarelle und Collagen von abstrahierten Landschaften auf Papier, die einzeln als Blatt dastehen, aber auch als Künstlerbücher zusammengebunden werden.


Seit Kurzem füge ich nun beide Standpunkte, die der Farbe und dem Material mit der Idee der Landschaft zu neuen Kombinationen zusammen.

Sonntag, 4. Dezember 2016

offenes Atelier 2016

Giselher Scheicher und Andrea Thema öffnen wieder einmal das Atelier: Am Sonntag, den 18. Dezember, dem vierten Sonntag im Advent zeigen sie von 13h bis 17h im St.- Ruprecht- Ring 6, in Burgthann Arbeiten, die unter dem Motto Landschaften stehen. Giselher Scheicher arbeitet in den letzten Jahren vermehrt an reduzierten Landschaftsmalereien aus Burgthann und Umgebung, dabei handelt es sich vorwiegend um kleinere Collagen. Daneben zeigt das Ehepaar aber auch Malereien und Collagen von Urlaubseindrücken, wie beispielsweise die hier gezeigte Städtelandschaft, die andalusische Stadt Ronda. Natürlich sind Andrea Themas charakteristische Schleifpapierarbeiten und Giselher Scheichers blaue Folienarbeiten im Atelier zu sehen. Anlässlich des Lutherjahres „500 Jahre Reformation“ gibt Thema auch einen Einblick in ihre künstlerische Entwurfsarbeit in Sachen Paramente. Die beiden Künstler freuen sich auf Ihren Besuch.